Ciao Gardasee, Hallo Meer
Ciao Gardasee, Hallo Meer

Ciao Gardasee, Hallo Meer

Der Morgen (07. Mai 2026) startete diesmal zeitiger. Christian machte sich gegen 8 Uhr auf zum Bäcker, nur um festzustellen das dieser erst kurz nach 8 Uhr aufmacht und er sich, typisch deutsch, sich erstmal mit vielen anderen anstellen durfte. Nach dem Frühstück hieß es, alles sicher zu verpacken und sich abfahrbereit zu machen. Denn es hieß Abschied vom Gardasee zu nehmen und den nächsten Campingplatz anzusteuern. Nach einem kurzem Zwischenstopp im Weingut Cantina F.lli Zeni ging es weiter Richtung Südosten Italiens, an die Adriaküste. Vor Verona bogen wir rechts ab Richtung Modena. Dann ging es weiter über Bologna und Imola, ehe wir die Ausfahrt Richtung Ravenna nahmen. Da wir noch etwas Zeit hatten, bevor der Campingplatz wieder öffnet, wegen der Mittagsruhe, tankten wir das WoMo nochmal „preisgünstig“ voll 😉und kauften noch Lebensmittel, einen großen Buddeleimer und neue Flip Flops für Janine ein. Unser Campingplatz liegt etwas außerhalb von Ravenna , genauer gesagt zwischen Punta Marina und Marina di Ravenna, in einem wunderbaren Pinienwald nur ca. 100m vom Strand und Meer entfernt. Während Christian das WoMo parkte und alles anschloss, hat Janine in der Zwischenzeit einen kleinen Snack fertig gemacht und die Strandsachen bereit gelegt. Nachdem wir uns über die Düne gekämpft hatten, mit Qeridoo im tiefen Sand fahren, ist eine ganz schöne Herausforderung, hatten wir einen wunderbaren Blick auf das tosende Meer. Kaum hatten wir die Decke ausgebreitet und die Badesachen anzogen, rannte ViP auch schon mit seinem neuen Buddeleimer Richtung Wasser. Auch Christian machte sich auf den Weg ins Wasser, um festzustellen das dieses eine angenehmere Temperatur als der Gardasee hat. MeP spielte derweil mit Janine auf der Decke und kostete etwas vom feinen Sand. Dieser schien allerdings nicht zu schmecken und knirschte zwischen den Zähne. Der Tag ging so langsam zu Ende und es hieß, erstmal Ciao zum Meer zu sagen, denn das Abendbrot wartete.

Es war eine unruhige Nacht. ViP brauchte nach dem Bettwechsel sehr lange, um wieder einzuschlafen, er wälzte sich von links nach rechts. Und auch MeP saß nach ViP Wechsel erstmal aufrecht im Bett und brauchte eine Weile bis Janine sie wieder überzeugen konnte zu schlafen. Dementsprechend startete der Tag (08. Mai 2026) etwas später. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es mit den Fahrrädern und Qeridoo Richtung Marina di Ravenna. Die Vorhut machte Christian mit MeP, gefolgt von ViP und am Ende Janine. Der Weg führte parallel zum Meer hinter der Düne entlang und ging Bergauf und Bergab. Jedes Mal, wenn ein Weg kreuzte, stand ein Poller in der Mitte und ViP fand es lustig zu klingeln und laut zu rufen „Achtung Poller im Weg!“. Im Hafen angekommen entschlossen wir uns, den geteerten Pier bis an die Spitze zu fahren. Nach einem drittel der Strecke entschlossen wir uns allerdings abzusteigen und zu schieben, da die Piermauer zu Ende war und es links und rechts direkt ins Meer ging, war es uns zu heikel ViP alleine fahren zu lassen. Er kann schon sehr gut fahren, allerdings lässt er sich auch sehr schnell ablenken bzw. schaut er auch in der Gegend umher, wenn er was interessantes sieht. Kurz vor Ende hatte ViP keine Lust mehr zu laufen und wir setzten ihn auf Janines Gepäckträger. Nach 2,5 km kamen wir vorn an und die Kinder aßen erstmal eine Kleinigkeit und schauten den Schiffen beim Einfahren in den Hafen zu. Nach der Stärkung ging es wieder nach Marina di Ravenna. Wir erkundeten den Ort mit den Fahrrädern und fanden sogar ein Eisdiele, an der wir eine kurze Pause einlegten. Das Eis war sehr lecker, ViP hatte sich Pinu Pinguino Eis ausgesucht und MeP durfte mal von der Waffel kosten. Auf dem Rückweg hielten wir nochmal am Strand an. ViP hatte kaum die Hose und Schuhe aus, da lief er sofort wieder Richtung Wasser. MeP hatte derweilen schon wieder Hunger. ViP fand es lustig den Buddeleimer, gefüllt mit Wasser, vom Rettungsturm auszuleeren. Noch geht das, da die Saison noch nicht begonnen hat und alles am Strand noch geschlossen hat bzw. in Vorbereitung steckt. So verbrachten wir die letzten Stunden des Tages, bevor es wieder hieß, zurück zum Campingplatz, alle man duschen und Abendessen.

Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert