Arrivederci Italia, Servus Österreich
Arrivederci Italia, Servus Österreich

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Der Montag, 25. Mai 2026 war unser letzter Tag auf dem Marina di Venezia Campingplatz und wir mussten diesen fürs Aufräumen bzw. Ordnen unserer Sachen nutzen, um für Morgen fahrbereit zu sein. In 2 Wochen Aufenthalt kommt so manches Durcheinander und es steht auch schonmal was auf der Küchentheke oder liegt auf der Sitzbank. Dies kann dort aber nicht stehen/liegen, wenn wir mit dem WoMo fahren, da uns sonst diese Sachen während der Fahrt um die Ohren fliegen. Also ließen wir die Kinder draußen spielen und wir wechselten uns ab mit Ordnung machen. Janine machte im WoMo klar Schiff und Christian kümmerte sich um den Kofferraum und die Fahrräder. Es war wieder ein warmer Tag und wir kamen alle ins Schwitzen, sodass wir uns entschlossen, vorm Mittagessen in die Pools zu hüpfen. Also schnell Badesachen angezogen und los ging es. Erst plantschten wir etwas im Kinderbecken und dann „schwammen“ wir noch und beide fanden den „Blubber“ lustig. Dann machten sich Janine und MeP auf zum WoMo und bereiteten Mittagessen vor. ViP konnte nicht genug vom Planschen bekommen…er hatte seine Wasserspritze dabei und blieb mit Christian noch eine Weile im Pool. In der Mittagspause fuhr Christian mit Fahrrad und leerem Qeridoo einkaufen. Janine und ViP spielten auf der Decke vorm WoMo und MeP hielt ein kurzes Schläfchen. Nach der Mittagspause und restlichen Aufräumarbeiten gingen wir zum Spielplatz, um das letzte Mal Bimmelbahn zu fahren. Diesmal fuhr MeP mit Janine mit. Danach gönnten wir uns noch ein Eis und ViP durfte mit den Elektroautos noch ein paar Runden auf der „Rennstrecke“ fahren. Er hatte sich ein blaues Formel eins Auto ausgesucht. MeP fuhr eine Runde mit Christian im roten Flitzer und feuerte danach ViP von der Seite aus an. Unsere Campingplatzrunde war aber noch nicht beendet. Als nächstes liefen wir zum Kassenbüro…so ein Urlaub will ja auch bezahlt werden. Dort wurden auch gleich unsere Erkennungsarmbänder abgeschnitten und der Abschied kam nochmal näher. Nun schlenderten wir durchs Zentrum zurück zum WoMo, um den Abend einzuläuten. Zum Abschluss gab es nochmal Pizza. Danach spielten ViP und MeP noch etwas auf dem Weg mit ihren Bällen und ein Nachbarsmädchen gesellte sich dazu, bis es dann ins Bett ging.

Am nächsten Morgen, 26. Mai 2026 frühstückten wir in Ruhe und packten danach endgültig alle Sachen ein, wuschen das Geschirr nochmal ab und sicherten alle Schränke und Abdeckplatten im WoMo. ViP und MeP waren schon ungeduldig geworden und verbrachten daher noch etwas Zeit im „Cockpit“ des WoMos. Dann endlich rollten wir los, doch wir kamen noch nicht allzu weit, denn wir mussten noch unser Abwasser ablassen und Christian spritzte unsere Frontscheibe ab, da sich dort allerhand Pollen usw. angesammelt hatten. Und die Maut für die österreichische Autobahn musste auch noch online gekauft werden. Dann ging es aber gegen 10:45 Uhr wirklich los und wir verließen den Campingplatz. Wir fuhren entlang der Landzunge Richtung Jesolo, um dann Richtung Norden zur Autobahn zu gelangen. In Italien fährt man ja einfach durch eine Schranke und zieht dort ein Ticket und bezahlt an einer Schranke, wenn man die Autobahn verlässt oder diese endet. Wir folgten nun  der E70 und E55 und der A23, um dann auf die österreichische A2 zu gelangen. MeP war gleich zu Beginn eingeschlafen und schlief diesmal auch lange (ca. 1,5h). ViP hörte wieder seine Paw Patrol Geschichten und schlief dann eine Stunde. Während dieser Stunde war MeP wieder wach und Janine versuchte sie bei Laune zu halten…mit Singen, Bücher anschauen, Spielzeug und Schnuller. Nachdem wir die Grenze passiert hatten, war es höchste Zeit für eine Pause…wir hatten alle Hunger und mussten mal zur Toilette. Also rasteten wir am „Dreiländer Eck Nord“ und schmierten uns ein paar Brötchen. Als wir die WoMo Tür öffneten kam uns gleich eine Hitzewelle entgegen Draußen herrschten Temperaturen über 30 Grad. Also machten wir nicht sehr lange Pause und trotzdem zeigte das WoMo Thermometer 41 Grad Außentemperatur (wir standen ja in der Sonne) an. Schnell die Klimaanlage an und weiter ging es auf der A2 am Wörthersee vorbei nach Völkermarkt. Dort hielten wir nochmal an und wurden wieder von der Hitze überwältigt. Aber wir mussten noch fix beim DM und im Eurospar einkaufen und danach noch tanken. Dann fuhren wir die letzten 15 Minuten zum Campingplatz „Camping Nord“ am Klopeiner See in St. Kanzian.  Die Kinder, vor allem MeP hatten in der letzten Phase wenig Lust zu fahren und so waren wir froh, dass wir endlich am späten Nachmittag angekommen waren. Einchecken ging ganz fix und wir fanden schnell unsere Parzelle. Dann gab es jedoch ein Problem mit dem Stromanschluss und die Sonne brannte immer noch vom Himmel, sodass unser Kühlschrank schnell Strom brauchte, um wieder richtig zu kühlen. Nach etwas Rumprobieren, riefen wir den Platzwart an (dieser war schon im Feierabend, da es schon nach 17 Uhr war). Zum Glück gab es eine Notlösung und Christian konnte den Schlüssel für den Stromkasten bei einem Dauercamper abholen, sodass wir diesen öffnen und die Sicherung wieder einklicken konnten. Nun funktionierte zum Glück der Strom und wir konnten unser Lager aufschlagen. Nach dem Abendessen gingen wir nochmal an den See, dieser grenzt direkt an den Campingplatz an. Dort gibt es ein schönes Gelände mit Liegewiese und vielen breiten Stegen. Der See sah auch ganz klar aus und hatte 20 Grad (laut Aushängetafel). Wir hielten nur mal unsere Füße hinein und liefen bzw. krabbelten über die Stege. So konnten wir den Abend noch ausklingen lassen.

Ein Kommentar

  1. Silke

    Hallo Urlauber,ich lese immer begeistert eure Berichte und freue mich ,dass es euch gut geht. Die beiden jüngeren FriPas lernen viel Neues kennen und erkunden die Welt um sich herum…einfach schön. Lasst es euch gut gehen und LG von mir

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