Am Tag nach unserer Ankunft auf dem Marina di Venezia (12. Mai 2026) haben wir vormittags ein paar „Haushaltsaufgaben“ erledigen müssen. Darunter fiel auch, die Chemie-Toilette des WoMos zu entleeren. Diesmal nutzen wir einen Automaten, der die Toilette entleert und gleich professionell reinigt und mit „Chemie“ befüllt. Wir hoffen, dass dies die Geruchsbildung mindert. ViP vertrieb sich die Zeit mit Fahrrad fahren. Es hatten sich auch ein paar andere Kinder gefunden, die mit ihm den Weg hin und her fuhren. MeP schlief derweil im WoMo und übte anschließend auf dem Weg das alleinige Aufstehen und einen Schritt zu machen. Am Nachmittag schwangen wir uns alle aufs Fahrrad, naja bis auf MeP, sie durfte es sich im Qeridoo gemütlich machen. Zunächst fuhren wir über den Campingplatz (der ist ja riesig) und machten bei dem Bungalow, in dem wir das letzte Mal hausten, Halt. Dann verließen wir den Campingplatz und fuhren parallel zum Meer auf einer kleinen Nebenstraße bis zum Strand beim Leuchtturm von Punta Sabbioni. ViP stellte sein Rad ab und setzte sich wieder auf Janines Gepäckträger. So liefen wir den Damm, welcher nur von großen Gesteinsbrocken umgeben ist, entlang, um den Leuchtturm zu erreichen. Diesmal war dieser zum Glück auch nicht so lang. Vorn am Leuchtturm schauten wir uns ein wenig um und gingen dann zügig zurück. Der Wind hätte uns wahrscheinlich sonst weggepustet. MeP schlief derweil im geschützen Qeridoo. Auf dem Rückweg fand es ViP super lustig, durch die mit Wasser gefüllten Schlaglöcher eines langen Schotterparkplatzes zu fahren (und es waren sehr sehr viele Löcher). Wieder am Campingplatz angekommen, machten wir noch Halt beim Campingplatz eigenen Spielplatz. Dieser bietet sehr viele verschiedene Spielgeräte und war demnach auch gut besucht. ViP wollte zuerst eine Runde mit der kleinen Bahn fahren. Aus einer Runde wurden dann zwei und danach rutschte er ganz oft und benutze die „Seilbahn“. MeP spielte lange mit Janine an einem kleinen Spielgerät. Dort konnte sie sich gut festhalten, ringsherum laufen und Kuckuck mit Janine spielen. Dann schaukelte sie noch ein wenig in einer Babyschaukel, bis wir dann den „Heimweg“ antraten.
Am 13. Mai 2026 sollte kein Regen kommen und die Sonne schien größtenteils. Es waren zwar trotzdem nur 16 Grad, aber mit langer Hose und Pullover machten wir uns nach einem späten Frühstück auf zum Strand. Das verspätete Frühstück lag nicht am langen Schlafen, sondern am Warten auf eine freie Waschmaschine. Wir mussten nämlich unbedingt Wäsche waschen und um eine freie Waschmaschine zu ergattern, muss man sich rechtzeitig anstellen, sonst ist sie schon wieder belegt. Aber das Warten hat sich gelohnt (ViP wartete sogar mit Janine…er wollte die Münzen einwerfen) und die Wäsche konnte den Tag über in der Sonne trocknen. MeP vertrieb sich das Warten mit Spielen an der Frischwasserstelle hinterm WoMo.
Am Strand angekommen, bog ViP erstmal auf den Strandspielplatz mit den vielen Rutschen ab. MeP hielt ein kurzes Schläfchen. ViP und Janine eröffneten heute eine Baustelle mit Kipper und Radlader und es wurde Beton gemischt und ein Fundament für ein 10-stöckiges Hochhaus gebaut. So war er lange über den Tag verteilt beschäftigt (ab und an spielte er dies auch allein). Zwischendurch ging es mit Christian nochmal zum Strandspielplatz und es wurde Fußball gespielt. MeP fand es super, um unsere Gefährte zu laufen und Kuckuck zu spielen. Dann krabbelte sie wild durch den Sand, verfolgt von Janine und kostete natürlich auch wieder genügend Sand und Muscheln. Am späten Nachmittag brachte Christian sie dann endlich nochmal im Handwagen zum Schlafen und danach packten wir unsere Sachen zusammen und gingen duschen. Für MeP gibt es hier kleine tief eingelassene Becken mit Handdusche…dies gefiel ihr diesmal ziemlich gut und sie ließ sich ohne Probleme waschen.










