Ankunft am Wolfgangsee
Ankunft am Wolfgangsee

Ankunft am Wolfgangsee

Am Freitag, 29. Mai 2026 verabschiedeten wir uns schon wieder vom Klopeiner See. Unser Ziel war Gschwandt am Wolfgangsee. Wir waren ziemlich zeitig wach und aßen in Ruhe Frühstück. Danach machten wir das WoMo fahrbereit und es dauerte diesmal nicht sehr lange, da wir nur wenige Tage Halt gemacht und am Vortag schon Vorbereitungen getroffen hatten. So starteten wir bereits gegen 10:45 Uhr. MeP schloss sogleich ihr Augen und ViP hörte wieder seine TonieBox. Nach kurzer Fahrt erreichten wir die A2 und folgten dieser am Wörthersee vorbei Richtung Villach. Danach fuhren wir für lange Zeit und durch zahlreiche Tunnel auf der A10 bis kurz vor Salzburg. Dort bogen wir ab und folgten den Landstraßen, die teilweise recht eng waren. Vorbei am Fuschl See kam unser Ziel immer näher. Wir stoppten nun in St. Gilgen (liegt bereits am Wolfgangsee) beim Spar und aßen erstmal unsere Mittagsbrötchen. Danach kauften wir noch ein wenig Obst und Gemüse ein. Und wir gönnten uns dreien noch ein Eis…es war wieder ein sehr heißer Tag. ViP verspeiste sein Eis in seinem Kindercampingstuhl hinterm WoMo sitzend (dort gab es Schatten). Dann ging es nochmal los…6 Minuten später am frühen Nachmittag erreichten wir unseren Campingplatz „Romantik-Camping Lindenstrand“ in Gschwandt am Wolfgangsee. Der Check-in erfolgte schnell…wir hatten ja gebucht und unsere Parzelle war leicht zu finden. Schnell packten wir die nötigsten Dinge, wie Tisch und Stühle aus und schlossen den Strom an. Danach zogen wir die Badesachen an und liefen zum „Strand“. Dieser besteht aus Steinen und einem langen Steg. Und der Ausblick ist sehr schön…blauer klarer See und ringsherum die Berge. Wir erkannten sogar den Schafberg wieder, wo wir vor einiger Zeit schonmal hochgewandert waren. Christian lief mit MeP auf dem Arm ins Wasser und ließ sie auf der erreichten Kiesbank halb im Wasser sitzend mit den Steinen spielen. ViP warf derweil ein paar Steine ins Wasser und „buddelte“ mit Janine und dem Radlader. Bevor es zum Abendessen überging, kühlte sich Janine noch im See ab. Über den Steg erreicht man eine Treppe, die gleich in etwas tieferes Wasser ragt und somit kann man gut und schnell eintauchen.

Am nächsten Tag, 30. Mai 2026 fuhren wir nach dem Frühstück mit dem Bus nach St. Gilgen (die Busfahrt dauerte nur ein paar Minuten) und liefen dort hinunter zum Fähranleger. Dabei kamen wir an der Zwölfhorn-Seilbahnstation vorbei und beobachteten kurz die gelben und roten Gondeln. Am Fähranleger angekommen, stand die Fähre auch schon bereit und wir konnten einsteigen. Unser Ziel war St. Wolfgang auf der anderen Seeseite. Bis wir dort ankamen, hielt die Fähre mehrmals an anderen Anlegestellen an und ViP interessierte sich für den Vorgang des An- und Ablegens. Wir beobachteten, wie das Tau von einem Mann angelegt wurde und dann die Brücke hingelegt wurde. Und aus der Fähre sprudelte an der Seite Wasser heraus, als sie wieder losfuhr. MeP verschlief den ersten Teil der Fahrt und war dann noch ganz verkuschelt und bekam so nicht viel von der Fährfahrt mit. In St. Wolfgang erwarteten uns hübsche kleine Gassen gesäumt von vielen Läden. Wir schlenderten hindurch und schauten uns um. ViP stieg dann in den Qeridoo (er klagte schon wieder über Hunger) und MeP kam in die seitliche Trage. So spazierten wir noch herum, bis wir dann endlich eine Bank im Schatten (es war warm und schwül) gefunden hatten, um Mittag zu essen. Der Ausblick war dort sehr schön, da wir etwas oberhalb waren und direkt auf den See blicken konnten. Hinter uns ragten die Berge auf. ViP interessierte sich aber viel mehr für die vielen Busse und Autos, welche hinter uns auf dem großen Parkplatz standen bzw. ein und aus fuhren. MeP fand die Steinchen am Boden vor der Bank gut zum Spielen. Nach der ausgiebigen Mittagspause liefen wir wieder durch die Gässchen Richtung Fähranleger. Da gerade noch eine Fähre anlegte, entschieden wir uns, mit dieser wieder zurückzufahren. Diesmal waren alle wach und MeP schaute interessiert über die Reling. Es war ziemlich zugezogen und dann kam eine kleine Husche Regen, aber wir saßen auf dem offenen Deck mit Überdachung, sodass uns das nicht störte. Nach Ankunft liefen wir schon ziemlich müde zur Bushaltestelle und mussten noch etwas auf den Bus warten. Am Campingplatz angekommen, waren wir alle KO und MeP schlief im WoMo eine Runde und wir andren ruhten uns bei ruhiger Beschäftigung am Tisch aus. Am späten Nachmittag liefen wir nochmal zum See. Wir „Großen“ wollten uns im See nochmal abkühlen. ViP hielt nur seine Füße ins Wasser und warf Steine hinein. MeP war nicht ganz so guter Laune und blieb lieber auf dem Schoss von einem von uns. Dann war auch schon Abendessenzeit. Während des Kochens zog heftiger Wind und dunkle Wolken auf. Alle auf dem Campingplatz räumten ihre Sachen in Sicherheit und dies taten wir auch und verlegten das Essen nach drin (ansonsten wäre unser Reis wahrscheinlich von den Löffeln gepustet worden). Der Regen lies nicht lange auf sich warten, aber wir saßen ja im Trockenen und die Schlafenszeit war nicht weit entfernt.

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