Der Sonntagmorgen, 31. Mai 2026 startete mit Sonnenschein und wir wollten nach dem Frühstück einen Ausflug machen. Wir entschieden uns, die Fahrräder zu nutzen und machten diese fahrbereit. Also verließen wir den Campingplatz und fuhren zunächst entlang der Hauptstraße auf dem Fahrradweg Richtung Osten. MeP war schnell im Qeridoo eingeschlafen (es schaukelt beim Fahrrad fahren so schön) und ViP strampelte fleißig. Der Fahrradweg führte uns dann durch den Wald und am See entlang. Dann sahen wir schon unser Ziel, die Sommerrodelbahn Wolfgangsee. Um dahin zu gelangen, mussten wir den Radweg verlassen, die große Hauptstraße überqueren und dann ein ganzes Stück bergauf fahren. ViP bekam Schiebeunterstützung und trotzdem meinte er, dass es sehr anstrengend für seine Beine ist. Als Entschädigung stand die Rodelpartie an und er freute sich schon sehr darauf. Zuerst fuhr ViP mit Christian im Doppelschlitten. Das Besondere an dieser Sommerrodelbahn ist, das man rückwärts auf dem Schlitten sitzend mit Hilfe eines Schleppliftes den Berg hinauf gezogen wird und einen tollen Blick auf den Wolfgangsee hat. Und oben angekommen, muss man seinen Schlitten in eine der beiden Rodelbahnen stellen und dann geht die wilde Fahrt los. Die Bahn ist sehr lang und super schnell mit zahlreichen Kurven und sogar kleinen Tunneln und Brücken. MeP und Janine warteten unten auf die beiden und MeP vertrieb sich die Zeit mit Umherlaufen am Liegestuhl. ViP kam freudig und vom Wind zerzaust an und sagte: „Es kam Freude in meinem Bauch auf! Ich möchte nochmal fahren.“ Diesmal durfte er mit Janine fahren und er konnte natürlich nicht genug bekommen von der Freude im Bauch, sodass er noch ein aller aller letztes Mal mit Christian fuhr. Danach ging es wieder runter zum Fahrradweg und Richtung Campingplatz. Unterwegs hielten wir an einer Bank unter einem alten Baum an und aßen Mittag. Gestärkt strampelten wir wieder zurück (gesamt 14km). Am Campingplatz angekommen, gönnten wir uns ein Eis aus dem Shop des Platzes und zogen uns dann die Badesachen im WoMo an. Es war immer noch warm und schwül und wir wollten uns im See abkühlen. Christian und Janine taten dies abwechselnd. Das Wasser ist schön erfrischend kühl. ViP und MeP trauten sich mit den Füßen hinein. Wobei MeP immer mal mit dem Po eintauchte, da sie im Stehen das Gleichgewicht verlor. Dann kamen sehr dunkle Wolken und Wind auf. Der Wetterbericht hatte für später Regen/Gewitter gemeldet. Aber wir gingen lieber schnell zum WoMo zurück…zum Glück…denn kurz darauf, kam ein sehr heftiger Sturm mit Gewitter und Regen auf. Christian rettete noch schnell unsere Sachen draußen und Janine verriegelte innen alle Fenster. Es stürmte so sehr, dass das WoMo sogar ein paar Mal kräftig wackelte. Da wir im Trockenen waren und es sowieso schon Abend wurde, störte uns das Wetter nicht.
Am nächsten Tag, 01. Juni 2026 bleib es verregnet und wir blieben auf dem Campingplatz. MeP hielt ein außerordentlich langes Schläfchen. Ansonsten vertrieben wir uns die Zeit in den Regenpausen auf dem Campingplatz Spielplatz und bei Regen im gemeinschaftlichen Spieleraum des Campingplatzes. Dort gab es viele Matten, Balanciersteine und -strecke, große Bausteine, eine Holzeisenbahn usw. Da waren die beiden gut bespaßt und ViP hatte sogar noch Spielspaß mit einem anderen Jungen.
Nun kam der letzte Tag am Wolfgangsee, 02. Juni 2026 und der Regen war weggezogen. Wir wollten den Campingplatz nochmal verlassen und fuhren mit dem Bus nach Strobl. Das ist ein kleiner Ort im Osten des Wolfgangsees und wir fuhren nur 10 Minuten dahin. Dort angekommen marschierten wir los…der Qeridoo war natürlich mit dabei und MeP hielt erstmal ihr kurzes Schläfchen. Wir schlenderten vom Busbahnhof Richtung Zentrum/See. An der Seepromenade angekommen, schauten wir uns dort eine ganze Weile lang um. Es gab eine Art Springbrunnen und natürlich einige kleine Boote anzuschauen. ViP und Janine entdeckten im Wasser Fische…von „Babyfischen“ bis „Papafische“ (laut ViP) war alles dabei. Auch einen kleinen Teich mit Goldfischen und Seerosen gab es und man konnte ihn über 2 kleine Brücken überqueren. Dann beobachteten wir von der Bank am Ufer die anlegende Fähre und einen Mann, der sein kleines Boot anschaltete. Nun ging es weiter…zum Motorik Park. Dies war ein Spielplatz mit Kletterhaus und 2 Rutschen. Aber das Hauptaugenmerk lag auf Balance…es gab eine lange Balancierstrecke mit vielen unterschiedlichen Elementen. ViP probierte zunächst eine Rutsche mehrmals aus und war dann an der Balancierstrecke lange zugange. Er schaffte viele Elemente allein und brauchte nur bei den hohen und sehr wackligen Elementen Unterstützung von uns. MeP hangelte sich am Boden an den Elementen entlang oder „schaukelte“ auf ihnen etwas hin und her. Nach so viel Aktivität kam Hunger auf und wir aßen dort auf einer Bank zu Mittag. Dann ging es wieder Richtung Busbahnhof zurück. Am Campingplatz angekommen, gab es wieder ein Eis und wir pausierten etwas am WoMo. MeP schlief etwas und ViP spielte mit den „Nachbarskinder“. Dann wollte er zum Spielplatz und so verbrachten wir den restlichen Nachmittag dort und tobten uns alle noch beim Ball spielen aus. ViP war völlig verschwitzt, denn er spielte mit Christian und einem anderen Jungen lange Fußball und rannte was das Zeug hielt. MeP krabbelte umher, wippte mit Janine auf dem Wipptier, spielte mit Steinchen und sortierte Sachen, wie Schuhe und Wasserflasche aus dem Qeridoo aus und wieder ein. Ihr gefiel es auch, auf der Wasserflasche zu balancieren und hielt sich dabei am Qeridoo fest. Nun waren wir alle ko und es gab ein zeitiges Abendessen…zum Abschluss holten wir Pizza.



















Hallo ihr Urlauber,wie immer ein schöner berz, vor allem auch mit dem Kindermund von ViP. Es macht Freude zu lesen,wie sich die jungen Familienmitglieder sportlich aus tun und Ausdauer zeigen…
ihr Großesn habt gute Unternehmungsideen und habt die Kinder im Fokus ❤️
Wünsche euch noch eine gute Zeit und sende euch Grüße von der Ostsee, Silke